Mit Gott reden - Kris Vallotton

October 5, 2016

Gottes leise Stimme

Es gibt Zeiten, in denen spricht Gott durch eine leise Stimme zu uns. Diese Stimme ist weder laut noch hörbar. Sie kann ein Gedanke sein, ein plötzlicher Einfall, oder die innere Gewissheit Seiner Stimme. Wir finden diese Stimme im ersten Buch der Könige. In dieser Geschichte ist Gott weder im starken Wind, noch im Erdbeben zu finden, sondern im sanften Wehen des Windes (siehe 1. Könige 19,11-13).

Diese Geschichte ist ein alttestamentliches Beispiel für die leise Stimme Gottes in Aktion. Im Neuen Testament lesen wir vom inneren Zeugnis des Heiligen Geistes, der zusammen mit unserem Geist Zeugnis gibt.

(Römer 8, 16) Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.

Anstatt die Stimme Gottes zu beschreiben, die wir mit unseren Ohren hören können, lesen wir, dass der Heilige Geist “Zeugnis gibt” mit unserem menschlichen Geist. In diesem Zusammenhang bestätigt der Heilige Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Dieselbe sanfte Stimme, die uns daran erinnert, dass wir Söhne und Töchter Gottes sind, leitet uns ebenfalls auf behutsame Art und Weise in unserem Alltag.

Etwas früher in diesem Kapitel lehrt uns Paulus, dass diejenigen, die vom Geist Gottes geleitet werden, Kinder Gottes sind (siehe Römer 8,14).

 

Engel

Engel repräsentieren eine weitere Stimme, die vom Himmel zu uns spricht. Im gesamten Neuen Testament haben Engel zu Menschen gesprochen und ihnen Anweisungen für ihr Leben gegeben.

(Apostelgeschichte 8,26) Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf den Weg, der von Jerusalem nach Gaza hinabführt.

(Apostelgeschichte 12,6-7) Als aber Herodes ihn vorführen wollte, schlief Petrus in jener Nacht zwischen zwei Soldaten, gebunden mit zwei Ketten, und Wächter vor der Tür verwahrten das Gefängnis. Und siehe, ein Engel des Herrn stand da, und ein Licht leuchtete im Kerker; und er schlug Petrus an die Seite, weckte ihn und sagte: Steh schnell auf! Und die Keten fielen ihm von den Händen.

 

Trancen

Trancen sind eine weitere Art und Weise, durch die Gott zu seinem Volk spricht. Sie ähneln Visionen, nur dass wir im Trancezustand unsere Umgebung nicht wahrnehmen. Das griechische Wort für Trance bedeutet “von Sinnen sein”. Sie führen uns aus unseren Gedanken in die Gedanken Christi. Viele Christen glauben, Trancen seien vom Teufel, weil sie auch im Okkultismus erlebt werden. Die Wahrheit ist aber, dass der Teufel Gott nur kopieren kann. Er ist kein Schöpfer; er ist ein Fälscher. Fälschungen weisen darauf hin, dass etwas wichtiges auf dem Spiel steht, das aber richtig angewendet werden muss.

(Apg 10, 9- 11) Am folgenden Tag aber, während jene reisten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach, um zu beten. Er wurde aber hungrig und verlangte zu essen. Während sie ihm aber zubereiteten, kam eine Verzückung über ihn. [Dieses Wort kann auch als “Trance” übersetzt werden.] Und er sah den Himmel geöffnet und ein Gefäß, gleich einem großen, leinenen Tuch, herabkommen, an vier Zipfeln auf die Erde herabgelassen.

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